Unsere Jagdhunde

Jagdhund

Hunde werden seit tausenden von Jahren vom Menschen in verschiedenen Gebieten eingesetzt. Viele Rassen welche nun als Familienhunde gehalten werden, wären eigentlich Jagdhunde. So zum Beispiel der Labrador (Apporteur), der Golden Retriver (Apporteur), der Beagle (Laufhund), der Cocker Spaniel (Stöberer) oder der Dackel (Bodenarbeit). Wir Jäger brauchen unsere Hunde. Ein Sprichwort sagt: ein Jäger ohne Hund ist Schund.

So starten wir am Morgen mit der Treibjagd, die Hunde sind ganz aufgeregt, es ist ihre Passion, sie lieben die Jagd. Sie suchen das Wild in Wald und Flur. Wenn ein Jagdhund ein Wildtier findet und es flüchtet, beginnt der Hund zu bellen in der Jägersprache zu lauten. Das ist sehr wichtig, es dürfen nur Hunde zur Jagd eingesetzt werden welche eben Laut geben, so weiss das Wild, welches immer viel schneller ist als die Hunde, wo sich der Hund befindet und so kann der Hund das Wildtier nicht aus dem Hinterhalt angreiffen. Oft bleiben die Wildtiere stehen und horchen wo der Hund ist. Bevor wir aber überhaupt einen geeigneten Hund zur Jagd mitnehmen dürfen, müssen wir eine Gehorsamsprüfung machen. Wenn wir die Gehorsamsprüfung mit unserem Hund nicht machen, bis der Hund drei Jährig ist, darf er nicht mehr jagdlich eingesetzt werden. Jeden Dienstag haben wir Jäger die Möglichkeit im Fuholz in Langnau zu «Hündelen». Unser Jagdhundeobmann Rudolf Beer hilft uns wöchentlich dabei, unsere Hunde zu sozialisieren, den gehorsam zu festigen oder mit den jungen Hunden für die Gehorsamsprüfung zu üben.

Unsere Hunde werden vielseitig eingesetzt, jeder in seinem Spezialgebiet. Früher wurden Jagdhunde sehr oft in Zwingern oder an Ketten gehalten. dies ist heute zum Glück ganz anders. Heute sind die Jagdhunde Familienhunde und haben meist ihr Schlafplatz im Haus. Auch wird besser auf die Ernährung geachtet, weil ein gut ernährter Hund eine höhere Lebenserwartung hat und Leistungsfähiger ist.